Folie 1 - Taubenschlag

Folie 1 - Taubenschlag

Qualifizierung zum/zur KommunikationsassistentIn fr Hrgeschdigte im Beruf Informationsveranstaltung ini.KAB 2012 ini.KAB - Initiative Kommunikationsassistenz fr Hrgeschdigte im Beruf Inhalte der Informationsgesprchs 1. Der Deutsche Schwerhrigenbund e.V. stellt sich vor 2. Warum Kommunikationsassistenz? 3. Was leistet eine Kommunikationsassistenz: a. Aufgaben und b. Ttigkeiten 4. Vorstellung der Qualifizierungsmanahme a. Teilnahmevoraussetzungen b. Inhalte (Theorie/ Praktika) c. Organisation (Ort/ Zeit/ AnsprechpartnerInnen)

5. Beschftigung und Vermittlung 6. Weiteres Vorgehen und AnsprechpartnerInnen Folie 2 1. Der Deutsche Schwerhrigenbund e.V. stellt sich vor Interessenvertretung schwerhriger und ertaubter Menschen gegrndet im Jahr 1901 durch Margarethe von Witzleben in Berlin Selbsthilfeverband, Mitglieder und Vorstand sind selbst betroffen nach 13 BGG anerkannter Behindertenverband 13 Landesverbnde, 49 Ortsvereine, Selbsthilfegruppen, Jugendgruppen und Sportgruppen Ca. 15 Mio hrgeschdigte Menschen in Deutschland Folie 3

2. Warum Kommunikationsassistenz? Hrgeschdigte Menschen sind durch Einschrnkungen in der Kommunikation vielfach von gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und politischen Leben ausgeschlossen. Betroffene knnen Gesprche, Diskussionen und Veranstaltungen nicht folgen. Es fehlen ihnen Informationen, sie verlieren den Anschluss, fhlen sich ausgeschlossen und isoliert. Andere beranstrengen sich in der Konzentration und Anspannung, den beruflichen und privaten Anforderungen gerecht zu werden. Erschpfungszustnde und Krankheiten

sind die Folgen. Durch den Einsatz von Kommunikationsassistenz wird die Kommunikationsfhigkeit hrgeschdigter Menschen wieder hergestellt. Folie 4 3. Was leistet Kommunikationsassistenz: a) Aufgaben Untersttzung bei der Kommunikation mit hrenden KollegInnen und Vorgesetzten Untersttzung bei Telefonaten, Sitzungen, Veranstaltungen etc. (Oralu. Schriftdolmetschen) Kommunikationsuntersttzung bei Auenterminen (Oral- und/ oder Schriftdolmetschen) Verschriftlichung von Telefonaten Untersttzung bei der Arbeitsuche

Folie 5 3. Was leistet Kommunikationsassistenz: b) Ttigkeiten Erstellung von Gesprchsmitschriften Verschriftlichung von Audiovisuellen Gesprchen Erstellung von Telefonnotizen (Arbeitsvorbereitung fr Aufgaben in der Kommunikation) Instandhaltung der Assistenztechnik (Telefon, Verstrkereinrichtung) verwaltungsbezogene Aufgaben rund um die eigene Ttigkeit Einarbeitung in betriebliche Ablufe fortlaufende Fort- und Weiterbildung zu einsatzorientierten Themenfeldern Die individuellen und bedarfsgerechten Aufgaben und Ttigkeiten sind 1. von dem Grad und der Art der Hrschdigung und

2. anderseits von der Qualifikation und den Anforderungen des Arbeitsplatzes der AssistenznutzerIn abhngig. Folie 6 4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme Ein neues und bedarfsgerechtes Ausbildungskonzept, welches durch den Deutschen Schwerhrigenbund e.V. und den Lehrstuhl fr Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung der Ruhr-Universitt Bochum entwickelt wurde. Folie 7 4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme

a. Teilnahmevoraussetzungen Offenheit gegenber Menschen mit Behinderungen Bereitschaft zu Praktika und Teilzeitarbeit Schulabschluss, idealerweise auch Berufsabschluss und Arbeitserfahrung

gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift Grundkenntnisse und Lernbereitschaft im Umgang mit dem PC und dem Internet Bereitschaft, Tastaturschreiben zu erlernen bzw. vorhandene Kompetenzen auszubauen soziale Kompetenz und Eigenmotivation, Zuverlssigkeit, Geduld und Geschick im Umgang mit Hrgeschdigten im Beruf Dienstleistungs- und Serviceorientierung psychische und krperliche Belastbarkeit Bereitschaft zu Mobilitt und Flexibilitt Folie 8 4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme b. Inhalte (Theorie) Dienstleistung Kommunikationsassistenz fr Hrgeschdigte im Beruf Theorien und Methoden der Kommunikation und Gesprchsfhrung, insbesondere

mit Hrgeschdigten Formen, Wechselwirkungen und Folgen von Hrschdigungen Techniken des simultanen Dolmetschens fr lautsprachorientierte Hrgeschdigte EDV- und Schreibtraining Stimmbildung und Atemtechniken Selbstmanagement & berufliches Rollenverhalten in Unternehmen Rechtsgrundlagen der Arbeitsassistenz Assistenz in der Praxis Folie 9 4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme b. Inhalte betriebspraktische Qualifizierung

Hrschdigungen erkennen und verstehen Training on the job: Schriftdolmetschen Training on the job: Schwierige Situationen meistern Training on the job: Eigene Grenzen erkennen Auf- und Abbau technischer Gerte lernen Organisatorisch-strukturelle Ablufe im Betrieb kennen lernen Rumliche, technische und personelle Kommunikationsbedingungen kennen lernen, einschtzen knnen und fr barrierefreie Kommunikation nutzen knnen Folie 10

4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme c. Organisation (Ort/ Zeit) Ort Theorie in Berlin-Charlottenburg, Schwerhrigen-Verein Berlin e.V., Schulungsraum, Sophie-Charlotten-Str. 23a Praktika in Berlin Zeit Start und Ende der Weiterbildung: 20.08.2012 Ende April 2013 (9 Monate) 35 Unterrichtseinheiten 45 min. in der Woche Beginn tglich ab 08:30 Uhr Die Weiterbildung findet in Teilzeit statt. Folie 11

4. Vorstellen der Qualifizierungsmanahme c. Organisation (AnsprechpartnerInnen) Deutscher Schwerhrigenbund e.V. Projektleitung Qualifizierungsmanahme: Gudrun Brendel TeilnehmerInnen- und Dozentenbetreuung: Gudrun Brendel Folie 12 5. Beschftigung und Vermittlung Beschftigungschancen Ca. 65.072 schwer behindert hrgeschdigte (Sprach- und Sprechstrung, Taubheit, Schwerhrigkeit, Gleichgewichtsstrungen) Menschen in Berlin Der fr Berlin prognostizierte Bedarf von 250 potenziellen hrgeschdigten AssistenznehmerInnen

Vernetzung mit Partnern: z.B. IFD, Schwerbehindertenvertretungen in Unternehmen, Universitten, Stadtverwaltungen, Hrgeschdigteninstitutionen etc. Verdienstmglichkeiten Gem der Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsmter und Hauptfrsorgestellen (BIH) ergibt sich bei 15 Stunden Assistenzbedarf pro Woche, d.h. 3 Std pro Tag, ein Betrag von 1.100,- Brutto (fr einen Hrgeschdigten). Folie 13 5. Beschftigung und Vermittlung Vermittlung Beratung und Untersttzung von hrgeschdigten Personen mit Assistenzbedarf Betreuung und Vermittlung der KommunikationsassistentInnen an hrgeschdigte Erwerbsttige (Matching) Folie 14

6. Weiteres Vorgehen, AnsprechpartnerInnen Bewerbungsverfahren InformationsVeranstaltung/ ber KursnetDatenbank schriftl. Bewerbung und Bewerbungsgesprch mndl. Rckmeldung

schriftl. Rckmeldung mit Entwicklungsmglichkeiten Auswahl und Einladung zur Qualifizierung Qualifizierung bung: zur sozialen Kompetenz zu Deutsch in Schrift und

Wort zum Simultandolmetschen Folie 15 6. Weiteres Vorgehen, AnsprechpartnerInnen Weiteres Vorgehen Informationsveranstaltungen fr Interessierte beim SVB Bei Interesse Abklren mit dem zustndigen Sachbearbeiter im Jobcenter Bei Empfehlung schriftlichen Bewerbung beim DSB e.V. Einladung zum Bewerbungsverfahren Teilnahme am Bewerbungsverfahren Anfang Juli schriftliche Rckmeldung AnsprechpartnerInnen beim Deutschen Schwerhrigenbund e.V. Gudrun Brendel

Folie 16 AnsprechpartnerInnen DSB e.V., Bundesgeschftsstelle Gudrun Brendel Breite Strae 3, 13187 Berlin 030/ 47541114 030/ 47541116 gudrun.brendel @schwerhoerigen-netz.de Folie 17

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