pubertät und sexualität

pubertät und sexualität

16.10.08 Pubertt und Sexualitt - Kinder lernen lieben - Frederik Luhmer, Diplom Pdagoge 16.10.08 Conny: Ich war 12, kannte ihn vom Spielplatz. Nach der Pizza hatten wir Sex Paula war 15, als Opa sie mit PornoFilmen aufklrte Steve war 17, als er zum ersten Mal Sex mit vier Frauen hatte Alton ist 17 und hat mit 15 Mdchen geschlafen

16.10.08 Pubertaet: Definition P. bezeichnet im engeren Sinne das Erreichen sexueller Reife (lat. Zeit der eintretenden Geschlechtsreife) Davon abzugrenzen: Jugend und Adoleszenz Umfassen einen Lebensabschnitt bis zum Erreichen des sozialen Erwachsenenstatus Beinhalten eine Reihe von Ereignissen, die den schrittweisen bergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter beschreiben Die Pubertt ist also ein fr die Adoleszenz typischer Meilenstein

16.10.08 krperliche Anzeichen Akzeleration der Krperhhe und Zunahme des Krpergewichts Vernderung der Krpersilhouette Vernderungen in Blutkreislauf und respiratorischem System Entwicklung der Keimdrsen (Ovarien/Hoden) Entwicklung der sekund. Geschlechtsmerkmale Vernderungen im ZNS 16.10.08

Entwicklung des reproduktiven Systems 1 Jungen Wachstum von Hoden und Schambehaarung (11,5 bis 15 Lebensjahr) Wachstum des Penis (12,5 bis 14,5 Lebensjahr) Ejakularche/Spermarche (bei 90% zwischen dem 10 und 15 Lebensjahr) 16.10.08 Entwicklung des reproduktiven Systems 2 Mdchen

Entwicklung der Schambehaarung und der Brste (11 bis 14-15 Lebensjahr) Menarche (im um das 12. Lebensjahr) Wachstum der inneren Genitalien (besonders vom 12 bis 13 Lebensjahr) Menarche Reproduktionsfhigkeit 1. Jahr p.M. -> 14% mit ovulatorischem Zyklus nach fnf Jahren p.M. -> 87% 16.10.08 Entwicklung des reproduktiven Systems 3 Reifeunterschiede durch Umweltbedingungen Ernhrungsmuster sanitre und medizinische Bedingungen

Soziokonomischer Status besonders wichtig hoher Status => frhere und schnellere Reifung Tendenzielles Absinken des Menarchealters Individuelle Reifeunterschiede durch genetische Faktoren 16.10.08 Entwicklung des reproduktiven Systems 4 Theorie von Belsky Stress wie Eheprobleme, Abwesenheit eines Elternteils oder finanzielle Probleme

ungnstiges Erziehungsverhalten der Eltern unsichere Bindung des Kindes erhhte depressive Verstimmung u. Problemverhalten vermehrte Fetteinlagerungen frhere pubertre Reife eine sog. quantitative Reproduktionsstrategie im Jugend- und Erwachsenenalter gekennzeichnet durch HWG von kurzer Dauer 16.10.08

Entwicklungsaufgaben 1 Auseinandersetzung mit und Akzeptanz des sich verndernden eigenen Krpers Suchen der eigenen Geschlechtsidentitt Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Rollenmustern Sammeln erster Erfahrungen mit Sexualitt und Beziehungen Entwicklung einer eigenen auch sexuellen - Weltanschauung 16.10.08 Entwicklungsaufgaben 2 Die sexuelle Identittssuche Jugendlicher

Bedeutungswandel der Sexualitt Gestaltung des Selbst: Krperinszenierungen (Mediale) Inszenierung von Sexualitt Sexuelle Kommunikation Weibliche vs mnnliche Identitt: Kinderwunsch Sexuelle Gewalt 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 1 Bei den 14 jhrigen (w/m) Erfahrungen mit Brustpetting (30%/24%) Erfahrungen mit weiblich-aktivem Genitalpetting (14%/11%)

Erfahrungen mit mnnlich-aktivem Genitalpetting (16%/13%) 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 2 Bei den 17 jhrigen (w/m) Erfahrungen mit Brustpetting (81%/77%) Erfahrungen mit weiblich-aktivem Genitalpetting (73%/64%) Erfahrungen mit mnnlich-aktivem Genitalpetting (75%/69%)

16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 3 Generationenvergleich der 14jhrigen (1980/2006) Erfahrungen mit Brustpetting Mdchen (32%30%) Jungen (23%24%) Erfahrungen mit weiblich-aktivem Genitalpetting Mdchen (8%14%) Jungen (4%11%) Erfahrungen mit mnnlich-aktivem Genitalpetting

Mdchen (17%16%) Jungen (12%13%) 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 4 Generationenvergleich der 17jhrigen (1980/2006) Erfahrungen mit Brustpetting Mdchen (85%81%) Jungen (73%77%) Erfahrungen mit weiblich-aktivem Genitalpetting

Mdchen (62%73%) Jungen (43%64%) Erfahrungen mit mnnlich-aktivem Genitalpetting Mdchen (73%75%) Jungen (60%69%) 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 5 Koituserfahrene (w/m) 14jhrige 1980 (3%/1%) 1994 (7%/7% 1996 (4%/3%)

1998 (11%/10%) 2001 (11%/8%) 2005 (12%/10%) 15jhrige 1980 (9%/4%) 1994 (15%/15%) 1996 (8%/4%) 1998 (29%/13%)

16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 6 Koituserfahrene (w/m) 16jhrige 1980 (28%/15%) 1994 (30%/30% 1996 (40%/27%) 1998 (45%/36%) 2001 (40%/37%) 2005 (47%/35%) 17jhrige 1980 (56%/38%)

1994 (65%/59%) 1996 (69%/65%) 1998 (67%/54%) 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 7 Erster GV vllig berraschend (w/m) 14jhrige und jnger (33%/54%) 15jhrige

(19%/36%) 16jhrige und lter (17%/24%) Erster GV war klar, dass es passiert (w/ m) 14jhrige und jnger (24%/17%) 15jhrige (29%/28%) 16jhrige und lter (33%/26%) 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 8 Erster GV: Bekanntheit mit dem Partner (w/ m)

Fest zusammen (64%/52%) Gut bekannt (27%/29%) Flchtig bekannt ( 6%/12%) Nicht bekannt ( 2%/ 7%) Wichtigste Rolle fr Erleben des ersten GV spielt die Vertrautheit mit dem Partner 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 8

Erleben des ersten GV (w/m) Nichts Besonderes(17%/13%) Etwas Schnes (61%/73%) Schlechtes Gewissen (12%/13%) Etwas Unangenehmes (22%/ 7%) Eindeutiger Zusammenhang bei den Mdchen zwischen Alter () und Qualitt des Erlebens ()

16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 9 Erleben des ersten GV angenehmer, wenn ... im Elternhaus offen ber Sexualitt und Verhtung gesprochen wird ... eine Vertrauensperson vorhanden ist, mit der ber Sexualitt gesprochen werden kann ... der GV 'wirklich' gewollt ist ... Vertrauen besteht, dass der Partner Stoppsignale versteht und respektiert 16.10.08

Sexuelle Erfahrungen 10 Erster GV: Angemessener Zeitpunkt ? (w/m) Viel zu frh (6%/3%) Etwas zu frh (32%/19%) Gerade richtig (58%/68%) Eher recht spt

(3%/10%) Genereller Trend: Umso spter der erste GV stattfindet, desto schner wird er erlebt 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 11 Besonders bei den Mdchen: Die bis 14jhrigen bewerten zu mehr als 50% ihr erstes Mal als 'etwas' oder 'viel zu frh' Die 17jhrigen bewerten zu 75% ihr erstes Mal als 'genau richtig' und nur 20% als 'zu frh' Jugendliche unterscheiden beim ersten GV ihre krperliche und emotionale Befindlichkeit Bewertung der emotionalen Situation dabei

i.d.R. positiver: Besonders bei den Mdchen 16.10.08 Sexuelle Erfahrungen 12 Ja gut, das erste Mal, es gab keine Panne oder so aber es war natrlich, wie das so ist, nicht so der Bringer. ... Im Nachhinein war's natrlich nix. ... Panik vor allen Dingen. Ich hab mir ja selber Panik gemacht, weil alle sagen, dass ist so was Besonderes. Das ist doch gar nichts. ... wenn man halt ein bichen wei wo's lang geht, so ein bisschen so und nicht mehr so ins Ungewisse sich strzt und dann ist man auch nicht mehr so verkrampft

(Cherie, 15 Jahre) 16.10.08 Verhtung 1 Ohne VH beim ersten GV (w/m) Mit Kondom beim ersten GV (w/m) 1980 (20%/29%) 1980

(32%/28%) 1994 (9%/15%) 1998 (11%/16%) 2001 (12%/15%) 2005 (9%/15%) 1994 (63%/56%) 1998 (68%/55%) 2001 16.10.08 Verhtung 2

Mit Pille beim ersten GV (w/m) 1980 (18%/11%) 1994 (27%/25%) 1998 (31%/31%) 2001 (33%/26%) 2005 (35%/37%) 16.10.08 Verhtungspannen 1 2/3 der ungewollten Jugendschwangerschaften durch Anwendungsfehler bei Pille/Kondom soziale Benachteiligung, nicht-egalitre Geschlechterverhltnisse, emotionale Distanz der Sexualpartner

erhhen das Schwangerschaftsrisiko erheblich 16.10.08 Verhtungspannen 2 Verhtung ist ein partnerschaftlicher Lernprozess Garanten fr erfolgreiche Verhtung sind: die Interaktionskompetenz der Sexualpartner u. ihr Wissen ber mgliche Anwendungsfehler Klassische Aufklrung und generalisierte Appelle zur Nutzung von Verhtungsmitteln sind weniger wichtig

16.10.08 Gerchte ber die Selbstbefriedigung Zu viel Selbstbefriedigung kann schtig mac

hen! Selbstbefriedigung machen vor allem die Ju ngs! Nach 1000 Schuss ist Schluss! Mdchen onanieren mit dem Finger in der S cheide! Nur Singles machen Selbstbefriedigung! Selbstbefriedigung ist gesundheitsschdlich ! 16.10.08 Vielen Dank fr Ihre Aufmerksamkeit !

Recently Viewed Presentations

  • PowerPoint-Präsentation

    PowerPoint-Präsentation

    Axial CT scan demonstrates an encephalocele protruding through. the left orbit. A left globe was not seen, although retinal remnants were found within the . encephalocele. at. autopsy. Coronal CT scan demonstrates a prominent . encephalocele. that has. ballooned inferiorly...
  • TOWARDS A GREEN REVOLUTION IN AFRICA-GOVERNANCE AND POLICY

    TOWARDS A GREEN REVOLUTION IN AFRICA-GOVERNANCE AND POLICY

    * * * * * * * * * * * * * Outline of Presentation Overview of Challenges and Key Issues-WHAT Making it Happen - Reforming Africa's Governance and Policy Process- HOW Revisiting the Architecture of Policy Development- FANRPAN...
  • Chapter 5 Global Reservation Technologies

    Chapter 5 Global Reservation Technologies

    Note on guest folio to give credit to guest. Cancel reservation if deposit not received. Components of the Reservation (10 of 10) Late Arrivals. Ensure that room is held, particularly if guaranteed. Corporate Guarantee - Indefinite hold, bill corporation if...
  • NTP Architecture, Protocol and Algorithms

    NTP Architecture, Protocol and Algorithms

    Times New Roman Arial Narrow Arial Monotype Sorts Symbol Courier New quad Microsoft Equation 3.0 Corel PHOTO-PAINT 6.0 Image Equation Chart Computer Network Time Synchronization: the Network Time Protocol Introduction The Sun never sets on NTP Needs for precision time...
  • Outsourcing według MiFID

    Outsourcing według MiFID

    Hipoteka łączna przymusowa dr Tomasz Czech
  • Séance 1 - ZoneCours

    Séance 1 - ZoneCours

    GESTION DE PROJET CERTIFICAT 30-470-12 Séance 3 Initier (démarrer) le projet HEC Montréal Ce matériel a été réalisé avec la contribution de Sylvain Matte, Geneviève Desautels, Marc Messier, Élise Blais, Coralie Guignette et Fabian Moreno.
  • A Time of Change movements  A time for

    A Time of Change movements A time for

    Responding to the suffering of the poor a small group of student activists formed a movement called the New Left. Rejected the communism of the 'old left' Inspired by the civil rights movement—goal of allowing all people to have an...
  • The Critical Decision-Making Model The Critical Decision-Making Model

    The Critical Decision-Making Model The Critical Decision-Making Model

    The Critical Decision-Making Model. Ask yourself … What do I know about this incident (subject, victim, location)? What else do I need to know? What do my training and experience tell me about this type of incident? Step 1: Collect...